Fragen
ETF steht für Exchange Traded Fund und dies ist die gebräuchliche Abkürzung für einen börsengehandelten Indexfonds.
iShares ist die Marke für börsengehandelte Indexfonds von BlackRock Asset Management Deutschland AG und der zurzeit weltweit führende Anbieter im Bereich ETFs.
„iShares ETFs“, „iShares Fonds“ und „Europäische iShares Fonds” sind entweder Teilfonds der iShares plc, iShares plc II oder iShares III plc (in Irland gegründete und von der Irish Financial Services Regulatory Authority zugelassene Investmentgesellschaften mit variablem Kapital) oder Sondervermögen von BlackRock Asset Management Deutschland AG.
Sie gehören zur Familie der börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs), die von BlackRock Advisors (UK) Limited unter der Marke iShares angeboten und verwaltet werden.
Jeder Fondsanteil repräsentiert ein Portfolio von Wertpapieren, das die Renditen eines spezifischen Index so genau wie möglich abbilden soll.
iShares ETFs können von institutionellen und privaten Anlegern gleichermaßen für verschiedene Investmentstrategien genutzt werden.
Im Vergleich zur Anlage in Einzelaktien ist das Verlustrisiko bei der Anlage in einen iShares Fonds bedeutend geringer. Erreicht wird dies durch die vom Index vorgegebene Streuung von Einzelwerten (Prinzip der Risikomischung).
Ein weiterer Vorteil für den Anleger ist der passive Management-Ansatz der iShares Fonds. Aktiv gemanagte Aktienfonds versuchen eine Benchmark - meist einen der Anlagestrategie entsprechenden Index - zu schlagen. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren gelingt es aktiven Fondsmanager selten, den Vergleichsindex zu schlagen. Dies gilt gerade für die großen und bekannten Märkte. Der Grund hierfür: Informationen zu den einzelnen Titeln sind hier allgemein bekannt. Fondsmanager können sich kaum einen Wissensvorsprung erarbeiten, um die Wertentwicklung des Marktes zu schlagen. Die durchschnittliche Rendite aktiver Fondsmanager entspricht der Gesamtrendite des Marktes. Dies hat der Nobelpreisträger William Sharpe anhand mathematischer Regeln begründet, die durch statistische Auswertungen langfristiger Fondsperformance bestätigt werden. Unterm Strich – nach Abzug der Verwaltungskosten – erzielen ETFs daher durchschnittlich eine bessere Rendite als die Mehrzahl aktiv gemanagter Fonds.
Auch für kurzfristige Investments sind iShares Fonds bestens geeignet. Die Möglichkeit des fortlaufenden Börsenhandels, die hohe Liquidität und die faire Bepreisung machen das Produkt zu einem attraktiven Tradinginstrument.
Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bieten sich eine ganze Reihe von Investmentstrategien mit iShares Fonds an.
iShares Rentenfonds sind Portfolios aus börsennotierten Rentenwerten. Sie können über viele verschiedene Makler ge- oder verkauft werden und stehen institutionellen sowie privaten Anlegern gleichermaßen zur Verfügung.
iShares Rentenfonds bieten Ihnen die nötige Flexibilität, um ein Ihren Bedürfnissen entsprechendes Marktengagement einzugehen, in dem Grad und zu dem Zeitpunkt, die Ihren Anforderungen entsprechen. iShares Rentenfonds bieten Anlegern auch eine Intraday-Kursbestimmung ihrer Rentenportfolios. Im Vergleich zu nicht börsennotierten offenen Rentenfonds können Anleger mit iShares ETFs in kostengünstiger und transparenter Weise den festverzinslichen Anteil ihres Portfolios verwalten und dabei gleichzeitig eine breite Diversifikation beibehalten.
Die Hauptvorteile eines Investments in iShares ETFs sind:
- Keine Ausgabe- oder Rücknahmeaufschläge: iShares ETFs werden an der Börse gekauft und verkauft, daher fallen nur die üblichen Börsenhandelsgebühren einschließlich Maklercourtage an.
- Niedrige Fondskosten: iShares ETFs haben in der Regel wesentlich niedrigere Total Expense Ratios (Gesamtkostenquoten) als herkömmliche Investmentfonds.
- Transparenz: iShares ETFs legen ihre Portfoliozusammensetzung täglich offen, daher wissen die Anteilseigner von iShares ETFs genau, was sie besitzen.
- Diversifikation: iShares ETFs spiegeln die Performance aller Wertpapiere in einem Index wider. Somit können sie zur Reduzierung des Konzentrationsrisikos in einem Portfolio eingesetzt werden, da sie ein Engagement in Regionen, Märkten und Sektoren bieten.
- Hohe Liquidität: Die Liquidität eines iShares ETFs wird von der Liquidität der zu Grunde liegenden Bestandteile, nicht vom Handelsvolumen und der Marktkapitalisierung des iShares ETFs auf dem Sekundärmarkt, bestimmt.
- Leichter Handel: iShares ETFs können über viele Makler ge- oder verkauft werden.
- Notierung und Handel immer in Echtzeit: iShares ETFs werden während der regulären Handelszeiten gehandelt.
Sowohl private als auch institutionelle Anleger setzen iShares Fonds zunehmend für folgende Zwecke ein:
- schnelle und einfache Umsetzung von Investment-Strategien
- Risikokontrolle in ihren Portfolios
- Kostensenkung
Private Anleger werden feststellen, dass sich iShares Fonds ebenso einfach handeln lassen wie Aktien, aber gleichzeitig ein diversifiziertes Engagement in einem Markt oder einer Branche bieten. iShares ETFs werden von privaten und institutionellen Anlegern vor allem als kostengünstige Bestandteile für langfristige Core-Positionen (Kernivestments) im Rahmen einer Core-Satellite-Strategie in ihren Portfolios eingesetzt.
Beim Kauf oder Verkauf von iShares -Fonds werden keine Ausgabe- oder Rücknahmeaufschläge berechnet, im Gegensatz zu nicht börsennotierten offenen Investmentfonds, die Aufschläge für den Kauf oder Verkauf von Anteilen erheben und zusätzliche Gebühren berechnen können. Allerdings fallen die üblichen Maklergebühren an.
Die Fonds sind derzeit in Deutschland im XETRA XTF Segment der Deutschen Börse gelistet. Jeder Anleger mit Zugang zum Handel der Deutschen Börse kann iShares (DE) Fonds kaufen – unabhängig von seinem Heimatland.
Darüber hinaus sind eine Reihe von Fonds in Österreich, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Liechtenstein und Luxemburg registriert und zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Weitere Registrierungen und Cross-Listings sind in Planung.
BlackRock darf seine Fonds nur in Ländern vertreiben oder vermarkten, in welchen diese Produkte zum öffentlichen Vertrieb zugelassen, d. h. registriert sind.
iShares Fonds sind ideale Instrumente für die Umsetzung vieler verschiedener lang- und kurzfristiger Investmentziele. Zum Beispiel können iShares Fonds im Rahmen einer Core-Satellite-Strategie als Kerninvestment für langfristige Asset Allocation eingesetzt werden oder zur Umsetzung kurzfristiger Handelsstrategien dienen.
Nein. iShares ETFs können nicht über BlackRock gekauft oder zurückgenommen werden. Stattdessen werden iShares ETFs über Wertpapiermakler, Finanzmakler und andere Finanzorganisationen, über die Anleger auch mit Aktien handeln können, gekauft oder verkauft.
Durch die nahezu exakte Indexabbildung investieren Sie mit einem Titel in ganze Märkte. Die Transaktionskosten sind deutlich geringer als beim Handel eines entsprechenden Aktien- bzw. Rentenkorbes. Länder-, Regionen- oder Branchenstrategien können ohne aufwendige Einzeltitelselektion durchgeführt werden.
iShares Fonds eignen sich zudem hervorragend als Basisinvestment, das durch aktives Stock Picking ergänzt werden kann. Weitere Beispiele erhalten Sie im Bereich ETF-Wissen auf unserer Website.
Die jährlichen Verwaltungsgebühren von iShares-Fonds sind deutlich niedriger als bei vielen vergleichbaren aktiv gemanagten Investmentfonds. Anleger, die regelmäßig handeln oder kurzfristig investieren, sollten berücksichtigen, dass beim Kauf oder Verkauf von iShares-Fonds Maklercourtagen anfallen. Werden iShares-Fonds allerdings als Teil einer langfristigen Buy-and-Hold-Strategie eingesetzt werden, können die Einsparungen, die sich durch die niedrigen jährlichen Gebühren der iShares-Fonds ergeben, diese Maklerkosten kompensieren.
Die Fonds der BlackRock Asset Management Deutschland AG werden an der Deutschen Börse im Xetra®-Handelssystem fortlaufend gehandelt / notiert.
Die Mindeststückelung beträgt ein Stück, wobei ein Fondsanteil ungefähr einem Hundertstel (einem Zehntel bei Branchenindizes und einem Eintel bei Rentenindizes) des zugrunde liegenden Index entspricht.
Die Fonds sind nicht institutionellen Anlegern vorbehalten; auch private Anleger können jederzeit in diese Aktienindex- bzw. Rentenindex-Sondervermögen investieren.
Die Anteile können über jede Bank oder Sparkasse oder auch über einen Broker unter Angabe der Wertpapierkennnummer (WKN) an der Börse erworben werden.
Anteile an den Fonds der BlackRock Asset Management Deutschland AG können während den gewöhnlichen Börsenzeiten jederzeit über das elektronische Handelssystem XETRA® ge- und verkauft werden.
Tipp: Weisen Sie Ihre Bank oder Sparkasse beim Kauf darauf hin, dass über XETRA® gehandelt werden soll.
Die folgende Tabelle stellt einige der wichtigsten Vergleichspunkte zwischen börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) und Indexzertifikaten dar.
| ETFs | Indexzertifikate |
Grundlage | Sondervermögen | Inhaberschuldverschreibung |
Indexabbildung |
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Emittentenrisiko |
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Tracking Error | Gering | gering |
Liquidität |
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Ausschüttungen |
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Dividenden | Werden dem Anleger gutgeschrieben | Werden i.d.R. vom Emittenten einbehalten |
Kosten | Transparent (i.d.R. 0,09% - 0,75% p.a.) | Intransparent (bis zu > 3% p.a.) |
Die Liquidität eines iShares-Fonds hängt nicht von seinem Handelsvolumen, sondern vielmehr von der Liquidität der zu Grunde liegenden Aktien ab. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Anteile der iShares-Fonds von Marktteilnehmern (großen Maklerfirmen) abhängig von der Nachfrage gekauft und zurückgegeben werden. Wenn die Nachfrage nach Anteilen der iShares-Fonds steigt, werden neue Anteile im Austausch gegen Aktien im Benchmark-Index eines iShares-Fonds an die Marktteilnehmer ausgegeben. Wenn die Nachfrage sinkt, werden iShares-Fondsanteile zurückgenommen.
iShares-Fonds bleiben daher hoch liquide, vorausgesetzt, die für ihre Zusammensetzung erforderlichen Wertpapiere sind liquide. Die große Vielfalt der iShares-Fonds-Marktteilnehmer und das Ausmaß ihrer Präsenz auf den Weltmärkten stellt sicher, dass iShares-Fonds kontinuierlich auf einige der weltweit größten Aktienbestände Zugriff haben.
Der Marktkurs eines iShares ETFs entspricht in etwa dem Marktwert der im Fonds gehaltenen Wertpapiere zuzüglich der nicht ausgeschütteten Nettoeinnahmen. Der Marktkurs eines iShares Fonds liegt daher nahe am Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV) des Fonds. Jegliche Abweichung zwischen dem Marktkurs eines iShares ETFs und dem NAV der zu Grunde liegenden Bestandteile wird normalerweise Arbitrage-Aktivitäten von iShares Marktteilnehmern auslösen, so dass sich der Marktkurs wieder in Richtung des NAV bewegt.
Die Liquidität eines iShares ETFs hängt nicht von seinem Handelsvolumen, sondern vielmehr von der Liquidität der zu Grunde liegenden Wertpapiere ab. Das liegt darin begründet, dass die Anteile der iShares Fonds von Marktteilnehmern (großen Maklerfirmen) in Abhängigkeit von der Nachfrage gekauft und zurückgegeben werden. Wenn die Nachfrage nach Anteilen der iShares Fonds steigt, werden neue Anteile im Austausch gegen Aktien im Benchmark-Index eines iShares ETFs an die Marktteilnehmer ausgegeben. Wenn die Nachfrage sinkt, werden iShares Fondsanteile wieder zurückgenommen.
iShares ETFs bleiben daher hoch liquide, vorausgesetzt, die für ihre Zusammensetzung erforderlichen Wertpapiere sind liquide. Die große Vielfalt der Marktteilnehmer für iShares ETFs und ihre hohe Präsenz auf den Weltmärkten stellt sicher, dass iShares Fonds kontinuierlich auf einige der weltweit größten Aktienbestände Zugriff haben.
Der iNAV, der indikative Nettoinventarwert eines Exchange Traded Fund, ermöglicht es Anlegern, die Kurse, die sie von Maklern erhalten, mit einer minutengenauen Schätzung des Nettoinventarwerts des Fonds zu vergleichen. iNAVs verschaffen iShares ETFs ein höheres Niveau an Transparenz und Vergleichbarkeit als nicht börsennotierte offene Investmentfonds, die ihren Nettoinventarwert üblicherweise einmal pro Tag berechnen. iNAVs werden mindestens einmal pro Minute berechnet. Dazu werden die Marktkurse der zu Grunde liegenden Bestandteile eines Fonds und andere im Fonds enthaltene liquide Vermögenswerte herangezogen. Reuters oder Bloomberg stellen die iNAVs für alle in Europa notierten iShares Fonds zur Verfügung.
Da sich die Volkswirtschaften und Märkte der Welt mehr und mehr entwickeln und immer stärker voneinander abhängen, ist es sinnvoll, einen Teil eines Portfolios in internationale Aktien zu investieren:
- Ausweitung der Investment-Möglichkeiten: Die im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum dynamischsten Regionen und die höchsten Renditen finden sich nicht immer auf dem Markt Ihres Heimatlandes. Die Erweiterung des Portfolioumfangs um internationale Investitionen führt zu deutlich mehr Investment-Möglichkeiten.
- Risikokontrolle durch Diversifikation: Die Einbeziehung vieler verschiedener Regionen und Märkte in ein Portfolio kann zur Risikokontrolle beitragen, da die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass alle Ihre Investitionen zur gleichen Zeit an Wert verlieren. Deshalb kann es riskanter sein, wenn Sie nur Ihrem Heimatland investieren, asnstatt einen Teil Ihres Portfolios mit internationalen Aktien zu besetzen.
- Kosten: Es ist nicht mehr unerschwinglich teuer, in viele internationale Aktien zu investieren. iShares-Fonds bieten einen den kostengünstigen Zugang zu internationalen Aktien.
Viele Anleger investieren bereits international, weil sie Aktien von Unternehmen besitzen, die einen erheblichen Teil ihrer Gewinne mit Exporten in andere Länder erwirtschaften. Allerdings ermöglichen es internationale Investitionen in Instrumente wie iShares-Fonds den Anlegern, die Reichweite und die Zusammensetzung ihrer internationalen Anlagen viel leichter nachzuvollziehen.
Sie können alle iShares Fonds während der Börsenhandelszeiten von 9:00 bis 17:30 Uhr problemlos über Xetra® handeln. Zudem gibt es im Handelssystem Xetra® täglich mehrere Auktionen. Die Auktionen finden üblicherweise als Morgenauktion um ca. 9:00 Uhr, als Mittagsauktion um ca. 12:00 Uhr und als Schlussauktion um ca. 17:30 Uhr statt und dauern etwa 15 Minuten. Auktionen haben grundsätzlich keinen Einfluss auf den Handel. Es kann jedoch passieren, dass eine Order geteilt wird. Ihre Hausbank oder Ihr Onlinebroker kennt diese Umstände und sollte dies beim Handel berücksichtigen.
Für höchste Liquidität in den iShares Fonds sorgen sogenannte Designated Sponsors. Die Designated Sponsors stellen während der gesamten Handelszeit Kauf- und Verkaufskurse an den Börsen und sind zudem zu weitreichenden Qualitätskriterien verpflichtet. Die große Beliebtheit der iShares Fonds hat dazu geführt, dass in einigen Produkten bereits bis zu acht offizielle Designated Sponsors tätig werden. Volumenprobleme oder eine fehlende Einstellung von Angebots- und Nachfragepreisen sind deshalb nahezu ausgeschlossen.
In den drei iShares Aktienfonds DAX® (DE), MDAX® (DE), TecDAX® (DE), die Performanceindizes abbilden, werden Bardividenden (ausgeschüttete Dividende abzüglich der Körperschaftsteuer) reinvestiert. Dies bedeutet, dass für den thesaurierten Dividendenbetrag die jeweilige Aktie nachgekauft wird. Der Anteilseigner partizipiert von der Dividende durch den Kursgewinn des Fondsanteils. Einen Sonderfall bilden hier die Swap-basierten ETFs.
Bei allen anderen iShares Aktienfonds handelt es sich um Fonds auf Preisindizes. Diese Fonds schütten zugeflossene Dividenden nach Geschäftsjahresende einmal jährlich oder bis zu dreimal jährlich mit einer Schlussausschüttung am Geschäftsjahresende an den Anteilseigner aus.
iShares-Rentenfonds sind Portfolios aus börsennotierten Rentenwerten. Sie können über viele verschiedene Makler gekauft oder verkauft werden und stehen institutionellen und privaten Anlegern zur Verfügung.
Kurz gesagt, iShares-Rentenfonds bieten einen flexiblen Mechanismus für Sie, um ein Ihren Bedürfnissen entsprechendes Marktengagement einzugehen, in dem Grad und zu dem Zeitpunkt, die Ihren Anforderungen entsprechen . iShares-Rentenfonds bieten Anlegern auch Intraday-Kursbestimmung ihrer Rentenportfolios. Im Vergleich zu nicht börsennotierten offenen Rentenfonds können Anleger mit iShares-Fonds in kostengünstiger Weise den festverzinslichen Anteil ihres Portfolios verwalten und dabei gleichzeitig eine breite Diversifikation beibehalten.
In unseren drei Aktien-ETFs auf die Performanceindizes iShares DAX® (DE), iShares MDAX® (DE), iShares TecDAX® (DE) wird, wie oben beschrieben, die Bardividende reinvestiert. Zum offiziellen Thesaurierungstermin (Reinvestitionstermin) jeweils am 30. April müssen Kapitalertragsteuern und Solidaritätszuschlag abgeführt werden. Um diesen Betrag notiert der Fonds dann unter dem Index.
Im iShares Renten-ETF auf den Performanceindex eb.rexx® Government Germany (DE) werden Zinseinkünfte ebenfalls reinvestiert. Zum offiziellen Thesaurierungstermin (Reinvestitionstermin) am jeweils 31. März müssen Kapitalertragsteuern und Solidaritätszuschlag abgeführt werden. Um diesen Betrag notieren unsere Fonds dann unter dem Index.
Außerdem wird dem Fonds täglich 1/365 der Management Fee entnommen. Diese beträgt pro Jahr max. 0,85 % und ist als Verwaltungsvergütung ausgestaltet. Um diesen Betrag notieren unsere Fonds in der Regel zusätzlich niedriger als der Index. Bei Preisindizes werden ausgeschüttete Dividenden bzw. Zinserträge bei der Indexberechnung nicht berücksichtigt. In unseren Fonds auf Preisindizes werden Dividenden bzw. Zinseinkünfte als Cash-Anteil während des Geschäftsjahres angesammelt und zum jeweiligen Geschäftsjahresende an den Anteilseigner ausgeschüttet. Somit notiert der Fonds im Lauf des Geschäftsjahres über dem Index und fällt nach der Ausschüttung auf den Preisindexstand zurück.
Durch die Erzielung von Zusatzerträgen, zum Beispiel im Rahmen von Wertpapierleihegeschäften, wird der Tracking Error, der die Differenz zwischen der Wertentwicklung des Index und der Wertentwicklung des Fonds abbildet, minimiert.
Shares-Rentenfonds folgen Ausschüttungsplänen, die denjenigen nicht börsennotierter offener Rentenfonds entsprechen. Weitere Informationen zu den genauen Fondsausschüttungsdaten entnehmen Sie bitte der Seite Fonds Übersicht oder den entsprechenden Fonds-Datenblättern
Voll replizierende ETFs investieren voll in die Wertpapiere des Index und werden gemäß § 63 und § 86 InvG abgebildet. Die Abbildung von Swap-basierten ETFs erfolgt gemäß § 60 InvG. Hier wird eine möglichst exakte Nachbildung des Performanceindex durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente angestrebt. Dadurch können indexfremde Kosten wie Handelsspesen und Handelssteuern weitgehend vermieden werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Bereich ETF-Wissen auf unserer Website.
Beim Erwerb an der Börse fällt kein Ausgabeaufschlag an. Zu zahlen sind lediglich die Gebühren, die die jeweilige Bank, Sparkasse oder der Broker als Transaktionsgebühren erhebt. Diese sind von Institut zu Institut unterschiedlich, und die iShares Investment AG hat darauf keinen Einfluss.
Beim Erwerb über die BlackRock Asset Management Deutschland AG (außerbörslicher Handel) wird ein Ausgabeaufschlag und zum Teil bei Verkauf auch ein Rücknahmeabschlag erhoben.
Die Verwaltungsvergütung beträgt derzeit bei Aktienfonds max. 0,85 % im Jahr, bei Rentenfonds sogar nur max. 0,25 % p.a. Die Verwaltungsvergütung ist eine jährlich erhobene Gebühr, die übliche Kosten des Sondervermögens, wie Verwaltungsgebühr, Depotbankvergütung, Veröffentlichungskosten, Druckkosten, Prüfungskosten und Lizenzkosten abdeckt. Zusätzlich können dem Sondervermögen Kosten für bankübliche Depotgebühren sowie sonstige Kosten bei Indexanpassungen belastet werden.
Die jährliche Verwaltungsvergütung ist bei allen iShares Fonds max. 0,85 %. Darin sind alle Kosten enthalten, mit Ausnahme der Kosten für bankübliche Depotgebühren und sonstigen Kosten bei Indexanpassung. Es fallen keine zusätzlichen Kosten für Depotbank, Wirtschaftsprüfer usw. an.
Die Gebühren der Discount Broker sind für den Erwerb eines Sparplans von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich und können Ausgabeaufschläge und / oder Depotgebühren enthalten. Diese Kosten liegen jedoch nicht in der Hand von iShares.
iShares Fonds bieten keine garantierten Erträge, und der Anlagewert in iShares Fonds kann Schwankungen unterworfen sein.
Ertrag einer Kapitalanlage, ausgedrückt in Prozent des eingesetzten Kapitals. (Quelle: Brockhaus)
Ein Kupon (von französisch couper: „schneiden, ausschneiden“) ist der Abschnitt eines Wertpapiers, der gewöhnlich zur Einlösung eines Gewinnanteils oder Zinses berechtigt. Im Börsenjargon wird dieser Begriff gelegentlich auch als Synonym für den Zinsfuß einer Anleihe verwendet. Dabei besagt ein Kupon von 6 %, dass zum jeweiligen Zinstermin 6 % des Nominalwerts als Zins gezahlt wird.
Verbleibende Laufzeit von Forderungen (z.B. Anleihen) oder Verbindlichkeiten bis zu ihrer Endfälligkeit (Tilgung). (Quelle: Fischers Wirtschaftslexikon)
Sowohl private als auch institutionelle Anleger setzen iShares-Fonds zunehmend für folgende Zwecke ein:
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schnelle und einfache Umsetzung von Investment-Strategien.
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Risikokontrolle in ihren Portfolios.
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Kostensenkung.
Private Anleger werden feststellen, dass sich iShares-Fonds ebenso einfach handeln lassen wie jede andere große Aktie, aber gleichzeitig ein diversifiziertes Engagement in einem Markt oder einem Sektor bieten. iShares-Fonds werden von privaten und institutionellen Anlegern vor allem als kostengünstige Bestandteile für langfristige Core-Positionen in ihren Portfolios eingesetzt. Mehr über die Einsatzmöglichkeiten von iShares-Fonds erfahren Sie unter Verwendung von iShares-Fonds.
Gibt die mittlere oder durchschnittliche Kapitalbindungsdauer in Jahren an. Diese Kapitalbindungsdauer entspricht der Zeit, in der der Investor im gewogenen Durchschnitt die Mittel aus der Anlage zurückerhält, also der mit den Kuponzahlungen gewichteten Restlaufzeit einer Anleihe.
Nein. Das Währungsrisiko stellt ein Element der Portfolio-Renditen dar.
Maßzahl für die Sensitivität, mit der der Fondspreis auf eine Veränderung des Marktzinses reagiert. Sagt aus, um wie viel Prozent der Fondspreis steigt, wenn der Marktzins um ein Prozent fällt bzw. um wie viel der Fondspreis fällt, wenn der Marktzins um ein Prozent steigt.
Alle Durationskonzepte gehen von der Annahme eines linearen Zusammenhangs zwischen Preis und Rendite (flache Zinsstrukturkurve) aus. Dies trifft in der Realität aber oft nicht zu. Daher liefert die Modified Duration nur bei kleinen Marktzinsänderungen eine exakte Annäherung und überschätzt bei größeren Veränderungen den Effekt von Marktzinserhöhungen bzw. unterschätzt den Effekt von Marktzinssenkungen.
Die Konvexität, also der Zusammenhang zwischen Preis und Rendite, bietet, auf der Duration aufbauend, eine genauere Approximation des Zinsänderungsrisikos.
Dividenden sowohl der Preis- als auch der Performanceindizes abbildenden Fonds unterliegen dem Kapitalertragssteuereinbehalt. Daneben wird ein Solidaritätszuschlag auf die einbehaltene Kapitalertragsteuer erhoben. Die Kapitalertragsteuer hat den Charakter einer Vorauszahlung auf die Einkommensteuer (bis 31.12.2008). In der Steuerveranlagung werden bereits gezahlte Steuern auf die individuelle Steuerschuld angerechnet bzw. im Fall der Überzahlung zurückerstattet. Dividendenerträge (bis 31.12.2008) unterliegen bei privaten Anlegern dem Halbeinkünfteverfahren (ab 1.1.2009 unterliegen Dividenden der Abgeltungsteuer). Nähere Ausführungen sollten Sie unseren Verkaufsprospekten entnehmen. Bei individuellen Steuerfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Zinsen sowohl der Preis- als auch der Performanceindizes abbildenden Fonds unterliegen dem Zinsabschlag. Daneben wird ein Solidaritätszuschlag auf die einbehaltene Zinsabschlagsteuer erhoben (bis 31.12.2008). Die Zinsabschlagsteuer hat den Charakter einer Vorauszahlung auf die Einkommensteuer. In der Steuerveranlagung werden bereits gezahlte Steuern auf die individuelle Steuerschuld angerechnet bzw. im Fall der Überzahlung zurückerstattet (ab 1.1.2009) unterliegen Zinsen der Abgeltungsteuer). Nähere Ausführungen entnehmen Sie bitte unseren Verkaufsprospekten. Bei individuellen Steuerfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Dieser sogenannte Spekulationsgewinn (Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften) setzt sich aus dem Gewinn eines unterjährig gehaltenen Wertpapiers abzüglich eventueller Verluste aus unterjährig gehaltenen Wertpapieren zusammen. Nach der noch bis zum 31.12.2008 geltenden Rechtslage sind Spekulationsgewinne bis 511,99 EUR steuerfrei. Ab 512,00 EUR ist der gesamte Spekulationsgewinn zu versteuern und dem persönlichen Steuersatz zu unterwerfen (steuerliche Freigrenze). Sollten Sie unsere bis 31.12.2008 gekauften Fonds über ein Jahr in Ihrem Depot halten, sind alle so genannten Spekulationsgewinne steuerfrei (Hinweis: Bei einem Kauf ab 1.1.2009 unterliegen alle Veräußerungsgewinne der Abgeltungsteuer). Nähere Ausführungen sollten Sie unseren Verkaufsprospekten entnehmen. Bei individuellen Steuerfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Die zu Grunde liegenden Investments der iShares-Fonds bestehen aus Wertpapieren, die die Benchmark-Indizes der Fonds abbilden. iShares-Fonds können auch Futures einsetzen, um ein Marktengagement zu erzielen, den Handel zu erleichtern und die Transaktionskosten zu senken. Die komplette Liste der Portfoliozusammensetzung eines iShares-Fonds entnehmen Sie bitte der Seite Fonds Überblick auf dieser Website.
Wer noch in diesem Jahr investiert und seine ETF-Anteile mehr als ein Jahr hält, kann Steuern sparen. Diese Investitionen genießen Bestandsschutz, d. h. Veräußerungsgewinne aus dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren und Termingeschäften bleiben steuerfrei, so lange der ETF diese Gewinne nicht ausschüttet oder nur solche Gewinne ausschüttet, die aus Wertpapieren stammen, die der ETF vor dem 1. Januar 2009 angeschafft hat.
Disclaimer:
Die enthaltenen Informationen zur Abgeltungsteuer sind allgemeiner Natur und nicht auf die spezifische Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person ausgerichtet. Sie legen ausschließlich deutsches Recht zugrunde. Wir machen darauf aufmerksam, dass die dargestellten Informationen nicht den Anspruch erheben, eine umfassende Entscheidungsgrundlage zu bieten. Wir bemühen uns, zuverlässige und aktuelle Informationen zu liefern, können aber nicht garantieren, dass alle Informationen immer so zutreffend sind wie zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Webseiten, noch, dass sie künftig zutreffend sein werden. Niemand sollte alleine aufgrund der Informationen dieser Webseiten handeln, sondern immer geeigneten fachlichen Rat einholen und eine gründliche Analyse seiner Situation vornehmen. Die BlackRock Asset Management Deutschland AG übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen, insbesondere haftet sie nicht für Schäden, die durch die Verwendung der Informationen zur Abgeltungsteuer entstehen oder entstanden sind.
Kapitaleinkünfte werden ab 2009 pauschal mit 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Die Steuerbemessungsgrundlage erweitert sich zudem um Veräußerungsgewinne, die bisher nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei waren. Zusätzlich werden die bisher steuerfreien Veräußerungsgewinne, die ein Fonds durch Kauf und Verkauf von Wertpapieren erwirtschaftet, steuerpflichtig (Ausnahme: Investition vor dem 1. Januar 2009; siehe „Warum sollte ich noch vor dem 1. Januar 2009 investieren?“).
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ETFs sind börsengehandelte Investmentfonds und werden steuerlich wie jeder andere Investmentfonds behandelt. Der Vertriebsweg oder die Art des Managements (aktiv oder passiv) sind für die steuerliche Behandlung nicht maßgeblich. In Deutschland zum Vertrieb zugelassene iShares ETFs sind durchweg steuerlich transparent.
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Jede Einzahlung in den Sparplan wird als Einmalanlage betrachtet. Die Stichtagsregel findet entsprechend Anwendung.
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Ja, die Wohlverhaltensregeln werden von der BlackRock Asset Management Deutschland AG erfüllt. BlackRock Asset Management Deutschland AG möchte durch Verlässlichkeit, Integrität und Transparenz das Vertrauen der Anleger und der Öffentlichkeit ausbauen und deren gestiegene Informationsbedürfnisse erfüllen. Deswegen wird auf die Einhaltung höchster Wert gelegt.
